FAQ

By on November 16, 2016

Meistgestellte Fragen an EQUINEUS Pferdephysiotherapie

Blockierungen können durch ein Trauma (Sturz, Unfall etc.) entstehen oder durch Fehlbelastungen, falsche oder fehlende Bewegung.

Aufgrund von Muskelverspannungen oder Verletzungen kommt es zu einer Einschränkung der Beweglichkeit von Gelenken der Wirbelsäule oder der Gliedmaßen. Das Pferd versucht den schmerzenden Bereich zu schonen, um weitere Schäden zu vermeiden, wodurch auch in anderen Körperregionen weitere Blockierungen entstehen können.

Eine Blockierung ist eine Bewegungseinschränkung eines Gelenks in seinem natürlichen Spiel in eine oder mehrere Richtungen und lässt sich durch spezielle Techniken behandeln. Die Blockierung wird meist durch Veränderungen umliegender Muskulatur und Irritationen von Nerven begleitet.

Eine Blockade dagegen ist eine irreversible Einschränkung, die zu Verknöcherungen führt. Eine länger bestehende Blockierung kann so zu einer Blockade führen.

Das Wort Osteopathie leitet sich aus dem Griechischen ab, “os” steht für “Knochen”, “pathos” für das “Leiden”. Die Osteopathie ist eine manuelle Behandlungstechnik. Das heißt, der Therapeut versucht mit seinen Händen bestehende Blockaden zu lösen.

Die Physiotherapie ist verwandt mit der Osteotherapie, widmet sich aber nicht so spezifisch wie diese den Manipulationen der Gelenke. Die Physiotherapie richtet ihr Augenmerk auf die Funktion der Weichteile (Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien u.s.w.), die bekanntlich Gelenke bewegen. Etwas vereinfacht kann man sagen, dass Muskeln aus einem Knochen herauswachsen, über ein Gelenk ziehen und in den benachbarten Knochen wieder hineinwachsen. Somit sind Gelenkbeweglichkeit und Muskelfunktion von einander abhängig.

Häufig ist ein nicht passender Sattel ein Faktor der zu Problemen führen kann. Ebenso sollte die restliche Ausrüstung korrekt auf das Pferd angepasst sein.

Ich zeige dem Pferdebesitzer nach einer Behandlung Übungen oder Massagetechniken, die den Behandlungserfolg unterstützen. Ebenso erhält der Besitzer einen individuellen Trainingsplan oder Tipps wie  das Pferd in den nächsten Wochen trainiert  werden sollte.

Eine Nachbehandlung ist meist im Zeitraum von zwei bis vier Wochen sinnvoll. Dieser Zeitraum richtet sich allerdings nach dem Befund und wird individuell auf jedes Pferd angepasst.

Daher biete ich auch die Nachbehandlung im Zeitraum von 6 Wochen nach Erstbehandlung zu einem vergünstigtem Preis an.

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der gestellten Diagnose. Wobei ich feststellen musste, dass eine einzige Behandlung meist nicht ausreicht, um gerade länger bestehende Probleme dauerhaft zu lösen.

Gerade bei älteren Pferden treten strukturelle Veränderungen, wie zum Beispiel Arthosen auf. Daher sollten alle nicht betroffenen Strukturen größtmögliche Beweglichkeit haben, um diese Einschränkungen kompensieren zu können. Eine Behandlung ist somit auf jeden Fall sinnvoll. Bei älteren Pferden ist mir aufgefallen, dass sie eine Behandlung besonders genießen.

Das Pferd sollte nach der Behandlung noch 2 Tage geschont werden. Dies ist aber abhängig von der gestellten Diagnose und kann auch variieren. Koppelgang und Spazieren gehen ist jedoch erlaubt und erwünscht.

Das Pferd sollte vor einer Behandlung nicht gearbeitet (d.h. weder Reiten noch Longieren) werden. Es darf aber auf die Weide.

Eine Behandlung inkl. vorangegangener Untersuchung dauert ca. 1-2 Stunden.

Load More